Gründung anthroposophischer Hospizverein

 

Für die Gründung eines ambulanten, anthroposophischen Hospizvereins in meiner Heimatstadt Rostock suche ich Menschen, die sich zusammen mit mir und den vorhandenen Akteuren in der Region für einen offenen und kompetenten Umgang mit dem Themenkreis Sterben, Tod und Trauer engagieren möchten. Meine privaten und beruflichen Erfahrungen der letzten Jahre haben mir die Bedeutung, mich in diesem Bereich zu engagieren, klar gemacht und bestärkt. Die Anthroposophie war und ist für mich dabei in vielen Facetten eine essentielle Kraftquelle.

Was uns Menschen allesamt eint, ist die Gewissheit, dass wir eines Tages sterben werden. In unserer Gesellschaft ist der Tod weitgehend tabuisiert, selbst wenn er unausweichlich und zeitnah bevorsteht, flüchten sich Betroffene, Angehörige aber auch Berufsgruppen, die durch ihre Profession dem Tod vermehrt begegnen in barmherzige Lügen und andere Ausweichmanöver. Mit Blick auf den demographischen Wandel gewinnt ein offener und fachkundiger Umgang, sowie angemessene Versorgungs- und Beratungsstrukturen an Bedeutung.

Die Unterstützung von Menschen mit neurodegenerativen Krankheiten (z.B. Demenz, Multipler Sklerose) und ihren Zugehörigen in der letzten Lebensphase liegt mir sehr am Herzen. Die besonderen Herausforderungen, die sich im Bereich der letzten Lebensphase bei Menschen mit körperlichen und geistig-seelischen Beeinträchtigungen ergeben, möchte ich ebenso in das Aufgabenfeld der Vereinstätigkeit einbinden. Auch die Begleitung von ordnungsbehördlichen Bestattungen ist mir ein persönliches Anliegen.

Kurz zu meiner Person. Ich bin 41 Jahre alt, Mutter von 2 Kindern und verwitwet. Mein beruflicher Hintergrund setzt sich aus einem Studium der Germanistik und Soziologie, einer Altenpflegeausbildung und einigen relevanten Weiterbildungen im Bereich der Palliativ- und Hospizarbeit zusammen.
Ich freue mich, wenn ich auf diesem Wege Menschen erreiche, denen diese Thematik wichtig ist und Zeit und Energie haben, sich im Rahmen einer Vereinsgründung mit mir zusammenzutun. Sie selbst haben schon alle Hände voll zu tun? Tragen Sie die Idee bitte gerne in die Welt – vielleicht gibt es in Ihrem privaten oder beruflichen Umfeld Menschen,
die sich in diesem Bereich engagieren möchten. Danke!

Herzliche Grüße
Stephanie Zeug

st.zeug@web.de

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